Wir über uns

Dampfkornbrennerei seit 1779


Traditionsunterhmen

Die Dampfkornbrennerei liegt an der Sulefurt am alten Heerweg zwischen Bremen und Minden. Nach der wechselhaften Geschichte wurde um 1905 ein Dampfkessel installiert, mit dem die Brennmaische kontrolliert erhitzt werden konnte, daher der Name. Zur landwirtschaftlichen Brennerei kam die Herstellung weiterer Spirituosen.

In den neunziger Jahren kamen Weinhäuser dazu, die heute an drei Standorten in Sulingen, Syke und Rahden internationale Weine und Spezialitäten aus der Kornbrennerei Lüning anbieten. Das Stammhaus in Sulingen wurde liebevoll als Fachwerkbau restauriert und bildet zusammen mit der Alten Bürgermeisterei und dem Bürgerhaus den historischen Stadtkern von Sulingen.

Nach einem alten Rezept von 1779 wird hier heute noch Lünings Bitter Wurzen produziert und vertrieben. Durch schonende Mazeration wird den Kräutern und Gewürzen das Aroma entzogen. 

Das Rezept wird traditionell von Generation zu Generation nur an Angehörige der Familie Lüning weitergegeben.

Die Geschichte

Christoph F. Lüning stammte aus einer Verdener Kaufmannsfamilie und kam 1773 nach Sulingen. Er richtete in seinem Haus 1779 eine Kornbrennerei ein und wurde von der kurfürstliche Regierung aus Hannover zum ersten Sulinger Posthalter ernannt. Neben der Posthalterei und der Brennerei wurde die Landwirtschaft zu einem weiteren wichtigen Standbein.

Nach seinem Tod übernahm Rudolf Friedrich Lüning den Betrieb und baute ihn durch den Kauf eines Hofes in Feldhausen aus. 1845 hatte die Familie Lüning ca. 100 ha landwirtschaftlichen Besitz. In seiner Zeit endete die Ära der Posthalterei unter der Leitung der Familie Lüning. Der Nachfolger Karl Justus Rudolf Lüning erwarb um 1880 die Wassermühle des Mühlenhofes. Er war studierter Ingenieur und nahm umfangreiche Modernisierungen vor.

Eine Turbine für die Wassermühle und ein großer Ziegelschornstein für die Kornbrennerei wurden um 1905 installiert. Es entstand die Dampfkornbrennerei. 1912 übernahm Rudolf Gottfried Johann Lüning das Rittergut mit der Brennerei. Politisch engagiert und rege war er nicht nur Bürgermeister von Sulingen, sondern auch Gründer der Sulinger Sparkasse. Er führte die Modernisierungen seines Vaters weiter und wurde nach dem 1. Weltkrieg sehr erfolgreich.

Ernst-Eckart Lüning erweiterte in den neunziger Jahren das Sortiment der Brennerei erheblich und nahm noch einen Weinhandel auf.